Die Zukunft gesund gestalten
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Klinik für Urologie

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie behandelt jährlich über 1500 Patienten stationär und etwa 3000 Patienten in unserer Ambulanz. Operative Hightech-Medizin gehört ebenso zu unserem Angebot wie die fürsorgliche und zuverlässige Betreuung der uns anvertrauten Patienten. Wir stimmen Ihre Behandlungspläne im engen Dialog mit den niedergelassenen Urologen ab. Bei Bedarf bestehen auch enge Kooperationen mit den anderen medizinischen Bereichen am Klinikum Heidenheim, sowie dem Onkologischen Schwerpunkt Ostwürttemberg.

Unsere Klinik

Team

Chefarzt

Chefarzt Dr. med. Robert Hefty

Dr. med. Robert Hefty
Facharzt für Urologie

 
 
 

Oberärzte

Dr. med. Nikolaos Papadimas

Dr. med. Nikolaos Papadimas
Leitender Oberarzt
Facharzt für Urologie

Oberarzt Ibrahim Ganaw

Ibrahim Ganaw
Facharzt für Urologie

 

43. Onkologisches Kolloquium: Update Harnblasenkarzinom

Die größte Rolle in der Urologie spielt neben dem Prostatakarzinom vor allem das Harnblasenkarzinom.
Die quantitative Herausforderung fällt zeitlich zusammen mit einer qualitativen Herausforderung durch den aktuellen
Innovationsschub in der onkologischen Diagnostik und Therapie.
Therapiemaßnahmen beim fortgeschrittenen Tumorleiden und medikamentöse Tumortherapie urologischer
Malignome müssen abgestimmt – sozusagen »Hand in Hand« – einhergehen.
Leitliniengerechte Therapie, neue Anti-Tumor Substanzen aber auch das Umfeld unserer Patienten erfordern unsere
ganze Aufmerksamkeit.
Daher möchten wir Sie alle interdisziplinär in unserem »Harnblasenkarzinom – update«
über aktuelle Behandlungsmethoden informieren. Die Referenten sind die jeweiligen Experten auf Ihrem Gebiet am Klinikum Heidenheim.

Wir freuen uns auf einen spannenden Fortbildungsabend mit Ihnen!

Onkologischer Schwerpunkt Ostwürttemberg

Urologische Onkologie

Prostatakarzinom

  • laparoskopische und offene radikale Prostatektomie (EERPE)
  • Chemo-, Hormontherapie

Harnblasenkarzinom

  • photodynamische Diagnostik oberflächlicher Blasentumoren (Hexvix)
  • transurethrale organerhaltende Therapie (TUR)
  • offene Cystektomie und Harnableitung mittels Neoblase oder Ileumconduit
  • Systemische und lokale Chemotherapie

Nierenzellkarzinom

  • laparoskopische und offene Nieren- und Nebennierenentfernung
  • organerhaltende Operationen
  • Immun-, Chemotherapie

Nierenbecken- und Harnleiterkarzinom

  • laparoskopische Nieren- und Harnleiterentferung
  • Medikamentöse Tumortherapie

Hodenkarzinom

  • operative Entfernung der Hoden
  • retroperitoneale Lymphadenektomie
  • Medikamentöse Tumortherapie

Alle genannten laparoskopischen Operationen werden ebenso offen als Schnittoperation durchgeführt. Medikamentöse Tumortherapie wird in Zusammenarbeit mit der Klinik für Onkologie im Rahmen des Onkologischen Schwerpunktes Ostwürttemberg durchgeführt.

Allgemeine Urologie

Behandlungen bei gutartiger Prostatavergrößerung

  • Elektroresektion der Prostata (TUR)
  • Adenomektomie
  • Turner-Warwick

Spezielle laparoskopische Behandlungen

  • Nierenbeckenplastik offen und laparoskopisch

Steintherapie

  • Ambulante und stationäre Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)
  • perkutane, minimal-invasive Nierensteinchirurgie (Litholapaxie)
  • ureteroskopische Entfernung von Harnleitersteinen (URS)
  • Laserbehandlung von Harnleiter- und Nierensteinen
  • Blasensteinlithotripsie (=Zertrümmerung)
  • Sectio alta

Kontinenz

  • weibliche und männliche Harninkontinenz
  • Urodynamischer Messplatz
  • TVT, TOT
  • Male Sling (Inkontinenzband Mann)

Minimal invasive Harnleiterrekonstruktion

  • Harnleiterneueinpflanzung
  • Blasendivertikel-Operation

Andrologie

  • Sterilisation des Mannes (Vasektomie)
  • Erektile Dysfunktion
  • Induratio Penis Plastica (IPP)
  • Frenulumplastik

Urologische Diagnostik

  • Fluoreszenzdiagnostik bei Blasenkarzinom
  • urologische Ultraschalldiagnostik
  • Endoskopie des gesamten Harntraktes

Hoden

  • Hodentorsion
  • Hodenfixierung
  • Hodenentfernung
  • Hodenbiopsie
  • Nebenhodenentfernung
  • Nebenhodenzyste (Spermatocele)

Sonstiges

  • Hydrocelen-OP (Wasserbruch)
  • Fremdkörperentfernung aus der Blase
  • Harnleiterschienung (Neuanlage und Wechsel)
  • Cystofix(Neuanlage und Wechsel)
  • Harnröhrenplastik , offen (Mundschleimhaut)
  • Harnröhrenschlitzung
  • Botox=Botulinumtoxin Behandlung bei überaktiver Blase
  • Nierenfistel(PCN) Neuanlage und Wechsel
  • Prostatabiopsie

Kinderurologie

Besonders am Herzen liegen uns die urologischen Beschwerden der Kleinsten und Heranwachsenden. Wir sind Experten auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendurologie und behandeln folgende urologischen Erkrankungen:

  • Missbildungen der Harnröhre
  • kindliche Harninkontinenz
  • Enuresis
  • Blasenentleerungsstörungen
  • Therapie von Bauch- und Leistenhoden
  • Vesicoureterorenaler Reflux und Harnleiterabgangsengen (OP und Unterspritzung)
  • laparoskopische Nierenentfernung
  • Nierenbeckenabgangsengen
  • Beschneidung(Circumcision), auch rituell
  • Kindliche Leistenhernie


Kinderurologie

Geschichte der Urologie

Obwohl die Urologie ein relativ junges, eigenständiges Fachgebiet ist, reichen ihre Wurzeln bis in das Altertum zurück.

Altertum und Antike

Bereits in Ägypten ca. 1000 v. Chr. Kannte man Blasenkatheter. Diese frühen Formen waren aus Bronze. Die Operation von Blasensteinen ist hier ebenfalls bekannt. In Griechenland beschäftigt man sich ebenfalls mit urologischen Erkrankungen. Hippokrates von Kós klassifiziert als erster Störungen des Wasserlassens und unterscheidet hierbei in Dysurie (schmerzhaftes Wasser lassen), Strangurie (tropfenweises Wasser lassen) und Ischurie (Harnverhaltung). Die erste anatomische Beschreibung der Prostata stammt von Herophilos von Kos um 300 vor Christus. Diese Beschreibung beruhte auf der Sektion von Leichen.

Das Mittelalter

Im Mittelalter werden vor allem die Lehren Galens als Grundlage des medizinischen Handelns angesehen. Die Ärzte und Chirurgen (diese wurden im Allgemeinen nicht zu den Ärzten gezählt) des Mittelalters lehnten es, ganz in der Tradition des Hippokrates ab, Steinleiden zu operieren. Dieses wurde Steinschneidern und Hebammen überlassen.

Die frühe Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert)

Nach der Zeit der weitgehenden Stagnation im Mittelalter erfolgt ab dem 16. Jahrhundert, nicht zuletzt durch den Buchdruck und die teilweise Erlaubnis von anatomischen Studien an Leichen ein deutlicher medizinischer Fortschritt. Die Ablehnung der Steinoperationen durch Chirurgen schwindet bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts völlig.

Die Moderne bis zum Ende des 2. Weltkrieges

Die großen technischen Fortschritte im 19. und 20. Jahrhundert führetn zu einer rasanten Entwicklung in der Therapie und Diagnostik urologischer Erkrankungen. Neben den neuen Materialien wie Kautschuk, verbessertem Stahl und den Möglichkeiten der industriellen Fertigung spielten die Entdeckung und Nutzung der Elektrizität, der Röntgenstrahlen sowie die Entdeckung und Anwendung von Stickoxydul (Lachgas), Chloroform und Äther zur Anästhesie eine entscheidende Rolle. Die bedeutendste Entwicklung ist jedoch die der Hygiene und Antisepsis deren Vater Louis Pasteur (1822-1895) ist. In gleicher Weise ist der Beginn der Mikrobiologie durch Robert Koch bedeutend.

Die Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg

Die Einführung neuer Untersuchungsmethoden wie Sonografie, Computertomografie und nuklearmedizinische Untersuchungen führten zu einer erheblichen Verbesserung im Erkennen und Therapieren urologischer Erkrankungen. Die Entdeckung des Penicillins und die Weiterentwicklung der Antibiotika reduzieren die Infektionsrate und damit die Sterblichkeit drastisch. Neue Operationsverfahren wir die radikale Prostatektomie oder die radikale Zystektomie (Entfernung der Harnblase) mit Blasenersatz werden entwickelt. Die erste erfolgreiche Nierentransplantation wird 1956 durchgeführt.

Quelle: Illustrierte Geschichte der Urologie, Konert Dietrich, Springer-Verlag.

Online Videosprechstunde

Unser Chefarzt Dr. med. Robert Hefty bietet Ihnen die Möglichkeit einer Online-Sprechstunde.

Online Videosprechstunde

Sprechstunden

Dr. med. Robert Hefty und sein Team stehen Ihnen nach telefonischer Vereinbarung in urologischen Sprechstunden zur Verfügung.

Sprechstunde für ambulante Patienten oder Patienten vor einer stationären Aufnahme
Dienstag, Freitag 08:00 - 11:00 Uhr

Chefarztsprechstunde Dr. med. Robert Hefty
Mittwoch 08:30 Uhr – 14:30 Uhr

Für beide Sprechstunden ist ein Überweisungsschein vom behandelnden Urologen bzw. vom Kinderarzt nötig! 

Stationäre Aufnahme Ihres Patienten                                                                                                   Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin über unser Sekretariat.                                                       Die Patienten sollten mindestens 14 Tage vor der Einweisung keine blutverdünnenden Medikamente (Aspirin, Godamed, Marcumar, Plavix) einnehmen. Gleiches gilt bei Diabetes Patienten für Metformin. Sollte Ihr/e Patient/in andere Medikamente regelmäßig einnehmen, bitten wir Sie, eine genaue Auflistung auszustellen. Wir benötigen in jedem Fall den exakten Handelsnamen und die Dosierung Ihrer Medikamente.

Ambulante Operationen                                                                                                                      Vereinbaren Sie bitte für Ihren Patienten vorab einen Termin in einer unserer Sprechstunden!

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Leitung

Chefarzt Dr. med. Robert Hefty

Chefarzt

Dr. med. Robert Hefty

 
 

Leitender Oberarzt

Dr. med. Nikolaos Papadimas

 
 

Sekretariat

Simone Skott-Bölli

 
 

Tel. +49 7321 33 2342
Fax +49 7321 33 2351

 
 

Terminvergabe
Montag – Freitag 8:00 Uhr – 12:00 Uhr
Mittwoch              13:00 Uhr – 14:30 Uhr

 
 
 
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Klinikum Heidenheim

Schloßhaustraße 100

89522 Heidenheim

Telefon: +49 (0)7321 33 0

 
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