Medizinische Klinik II – Innere Medizin

Invasive Elektrophysiologie

 
 

Die invasive Elektrophysiologie beinhaltet die Diagnosestellung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Kathetertechnik.

Viele Rhythmusstörungen können heutzutage mittels Ablationen (Verödungen) behandelt werden. Hierzu werden über die Leistenvenen dünnlumige Katheter ins Herz geführt. Mittels dieser Katheter lassen sich Herzrhythmusstörungen sowohl sicher diagnostizieren als auch behandeln.

Wir führen elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen durch zum Beispiel bei

  • Vorhofflimmern
  • Vorhofflattern
  • AV-Knoten-Reentry-Tachykardien
  • und auch selteneren Rhythmusstörungen.

Viele dieser Eingriffe können heutzutage mit Unterstützung moderner 3D-Mapping-Systeme durchgeführt werden. Der Vorteil liegt in der genauen Lokalisation der Rhythmusstörungen und der Anwendung auf den einzelnen Patienten zugeschnittener Ablationsstrategien.

Die häufigste Rhythmusstörung ist das Vorhofflimmern
Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung. Sie ist meist gekennzeichnet durch einen unregelmäßigen, schnellen Herzschlag. Die Symptome könne vielfältig sein: Sie reichen von spürbarem und störendem Herzklopfen bis zu schwerer Atmung bei Belastung. Manche Patienten verspüren auch einen Druck auf der Brust, kognitive Einschränkungen oder Schwindel.

In einem frühen Stadium der Krankheit therapiert, kann Vorhofflimmern mit einer günstigen Perspektive mittels Ablation behandelt werden.

Am Klinikum Heidenheim werden die drei gängigen Ablationsverfahren für das Vorhofflimmern angeboten: 

  • Die Ablation mittels Cryo-Technik
  • Die Ablation mittels Pulsed-field-Technik (PFA)
  • Die Ablation mittels Radiofrequenz-Technik.

Bei allen elektrophysiologischen Eingriffen handelt es sich um hochkomplexe Interventionen, die nicht für jeden Patienten geeignet oder notwendig sind.

Gerne beraten wir entsprechend, zum Beispiel über unsere spezialisierte Rhythmussprechstunde.

Ärztliche Leitung: Dr. K. Petscher

Dr. Kerstin Petscher

Dr. Kerstin Petscher
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie: Invasive Elektrophysiologie