Renommierter Preis für Chirurgie-Chefarzt Franck Billmann

01.04.2025

Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hat auf Ihrer Jahrestagung vom 26. bis 28. März 2025 in München Professor Dr. Dr. Franck Billmann, Chefarzt der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, mit dem Felicién-Steichen-Preis geehrt. Der Preis wurde ihm für sein langjähriges Engagement in der Entwicklung viszeralchirurgischer, minimal-invasiver Techniken und der Beschreibung einer innovativen Technik der minimal-invasiven Behandlung von Verletzungen des Ductus thoracicus, des größten Lymphgefäßes im menschlichen Körper, verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Am Universitätsklinikum Heidelberg, seiner früheren Arbeitsstätte, hat Professor Billmann eine schonende Methode zur Behandlung der potenziell lebensbedrohlichen, postoperativ eintretenden chirurgischen Komplikation "Chylothorax" weiterentwickelt, die in Verbindung mit Verletzungen des Ductus thoracicus auftritt. Diese Behandlungsmethode bietet er nun, zusammen mit weiteren minimal-invasiven und Roboter-assistierten Techniken im Europäischen Zentrum für minimal-invasive und Roboter-assistierte Chirurgie am Klinikum Heidenheim an.

Der Felicién-Steichen-Preis ist nach dem gebürtigen Luxemburger Chirurgen Felicién-Steichen (1926-2011) benannt. Steichen war nach seiner Ausbildung in Lausanne hauptsächlich in den USA tätig und gilt als einer der Pioniere auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie.

 
 

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