Die Zukunft gesund gestalten
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Der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin

Der demografische Wandel, sowohl innerhalb der allgemeinen Bevölkerung wie auch bei den Gesundheitsprofessionellen, gesellschaftlicher Wandel und medizinischer Fortschritt führen dazu, dass die ärztliche Versorgung im Bereich der Hausärzte und der jungen Klinikärzte schon heute kaum mehr zu gewährleisten ist. Die Kreisärzteschaft des Landkreises Heidenheim – die gemeinsame Vertretung aller niedergelassenen Ärzte und der Ärzte des Klinikums Heidenheim – ist unter diesem Aspekt intensiv um eine kontinuierlich gute und zeitgemäße Versorgung aller ihr anvertrauten Patienten bemüht. 

Mit dem Ziel, dieser ,Entwicklung zu begegnen, rief die Kreisärzteschaft eine Initiative zu einer gemeinsamen curricularen Strukturierung der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin ins Leben. Dieser mit dem Klinikum Heidenheim gegründete und gleichermaßen durch die Bezirksärztekammer Nord-Württemberg, die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und den Landkreis Heidenheim unterstützte Weiterbildungsverbund ist angebunden an das Kompetenzzentrum Allgemeinmedizin Baden-Württemberg und an den Lehrbeauftragten für Allgemeinmedizin der Universität Ulm

Der Weiterbildungsverbund bietet eine Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin, übergreifend organisiert in Klinik und Praxis, mit verschiedenen Bausteinen - je nach den zukünftigen Schwerpunkten des auszubildenden Allgemeinmediziners. Während der Ausbildung erfolgt eine Einführung in den Netzwerkverbünden der Heidenheimer Region (so zum Beispiel das Verbundnetzwerk für Multiresistente Keime: MRE-Netz, ein Modell Projekt in Baden-Württemberg, das Palliativnetzwerk sowie die verschiedenen Organzentren und der Onkologische Schwerpunkt Ost-Württemberg). Mit gefördert werden durch diesen Verbund soll die sektorübergreifende Medizin, auch mit Hilfe einer Bildung von Netzwerken vom Klinikum mit den niedergelassenen Kollegen.

Von besonderer Bedeutung ist dabei das Angebot für den wachsenden Anteil von Frauen im Arztberuf: Diese fordern zu Recht eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ohne dass ihre Karriere darunter leidet und Investitionen in die eigene Praxis unabdingbar erforderlich sind. Flexibilität in der Berufsausübung muss zukünftig für niedergelassene Vertragsärztinnen und Vertragsärzte möglich sein. 

Während der Ausbildungszeit arbeiten die Ärzte in einem patientennahen System, das sie an die Aufgaben eines niedergelassenen Facharztes für Allgemeinmedizin heranführt. Gleichzeitig sollen sie Praxen und Arbeitsmodelle kennenlernen, die interessant sein können für die weitere berufliche Tätigkeit nach Abschluss der Weiterbildung. Parallel können aber auch Modelle in der Zusammenarbeit entwickelt werden, die den fordernden Beruf des Hausarztes familientauglicher gestalten, in Sinne einer Work-Life-Balance.

Weiterbildung

Am Beginn der strukturierten und nahtlosen Weiterbildung über fünf Jahre in Klinik und Praxis steht eine einjährige Ausbildungszeit auf einer allgemein-internistischen Station.

Nach drei- bis sechsmonatiger Einarbeitungszeit erfolgt, gemeinsam mit den anderen Weiterbildungsärzten, die Teilnahme am Nacht- und Wochenendbereitschaftsdienst der Medizinischen Kliniken. Hierbei ist gewährleistet, dass Berufsanfänger immer gemeinsam mit einem intensivmedizinisch erfahrenen Kollegen Dienst haben sowie Fachärzte für Innere Medizin in der Hintergrundbereitschaft verfügbar sind.

Anschließend werden (drei bis) sechs Monate im Bereich der interdisziplinären Notaufnahme-Station absolviert, um fundierte Kenntnisse im internistischen Notfallmanagement zu erwerben. Im Anschluss ist ein sechsmonatiger Einsatz auf einer internistischen Station mit einem besonderen Schwerpunkt vorgesehen, der idealerweise dem späteren Tätigkeitsschwerpunkt des Allgemeinmediziners entspricht. Als verpflichtender Teil der Weiterbildung erfolgt eine Rotation in den Bereich Onkologie/Palliativmedizin.  Die stationäre Ausbildungszeit für den Facharzt für Allgemeinmedizin wird durch eine sechsmonatige Ausbildung im Bereich der chirurgischen Ambulanz abgeschlossen. 

Es erscheint sinnvoll, während des stationären Weiterbildungsabschnittes Wahlfächer wie Psychiatrie, Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie oder Urologie anzubieten, Einsätze in anderen Abteilungen des Klinikums sind möglich. In Form so genannter „Specials“ können in allen Weiterbildungsabschnitten spezielle Einrichtungen „besucht“ werden, um dort besondere Kenntnisse zu erlangen.

Beispiele: Arbeitsmedizin im Klinikum oder anderen Betrieben in Heideheim, Geriatrische Reha, Apotheke mit regionalem Arzneimittelzentrum oder Brückenpflege. Im ambulanten Teil der Weiterbildung werden die spezifischen Teile der Arbeit in einer Hausarztpraxis erarbeitet. Hier werden die Schwerpunkte auch durch die Spezialitäten der jeweiligen Praxis mit gesetzt.

Gefördert wird die Teilnahme an Qualitätszirkeln, Schulungsveranstaltungen für Patienten, aber auch praxisspezifische Besonderheiten wie die Einführung in das KV-Recht.

Beteiligte Praxen für Allgemeinmedizin:

Dr. med. Christoph Ströhle, Steinheim
Dr. med. Jörg Sandfort, Steinheim
Dr. med. Stefanie Sandfort, Steinheim
Dr. Gert-Michael Gmelin, Heidenheim
Dr. Theresia Ganzenmüller, Nattheim
Dr. Rudolf Fuchs, Giengen
Dr. Monika Rau, Giengen
Dr. Helge Herholz, Heidenheim
Dr. Dieter Gienger, Giengen
Dr. Jürgen Siebert, Giengen
Dr. Gerhard Neumann, Heidenheim
Stefanie Bergmann, Königsbronn
Drs. Ströbel, Ratgeber und Winkler, Neresheim

Weitere Infos

Leitung

Privatdozent Dr. med. Martin Grünewald

Chefarzt

Privatdozent Dr. med. Martin Grünewald

 
 

Sekretariat

Silvia Stein, Ute Strobel und Anna Schneider

 
 

Tel. +49 7321 33 2665
Fax +49 7321 33 2977

Chefarzt

Chefarzt Prof. Dr. med. Daniel Walcher

Prof. Dr. med. Daniel Walcher

 
 

Sekretariat

Silvia Frühsammer, Sonja Benning

 
 

Tel. +49 7321 33 2861/2862
Fax +49 7321 33 2864

 
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Klinikum Heidenheim

Schloßhaustraße 100

89522 Heidenheim

Telefon: +49 (0)7321 33 0

 
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