Die Zukunft gesund gestalten
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Brustzentrum

Das Mammakarzinom stellt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. In der Bundesrepublik Deutschland erkrankt derzeit ca. jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens daran. Das bedeutet in Deutschland  sind  jährlich über 75.000 Frauen betroffen.  Obwohl das Mammakarzinom meist Frauen betrifft, können auch Männer an Brustkrebs erkranken.

Unser Brustzentrum wird seit 2007 jährlich erfolgreich zertifiziert und ist auf die Diagnose, Therapie und Prävention von Brustkrebserkrankungen spezialisiert.

Listen unserer Kooperationspartner stehen Ihnen unter Downloads zur Verfügung.

Unser Zentrum

Leitung

Dr. med. Carina Paschold

Dr. med. Carina Paschold, B.A., B.Sc.
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

Schwerpunkte:

  • Perinatologie und Geburtshilfe
  • Gynäkologische Onkologie
  • Medikamentöse Tumortherapie
  • Onkologische Diagnostik und Therapie der deutschen Krebsgesellschaft
  • MIC-Operateur
  • AWOGYN-Brustoperateur
  • Master in Senology
  • AGUB-Beckenbodenoperationen
 

Koordinatorin des Brustzentrums

 Dr. med. Ingeborg Claßen-Winkler

Dr. med. Ingeborg Claßen-Winkler
Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

  • Zertifikat zur Diagnostik und Therapie der deutschen Krebsgesellschaft  
  • Senior Mammaoperateur                    
  • Senologie-Brust
  • Koordinatorin Brustzentrum
  • Geburtshilfe    
 

Informationen und Leistungsspektrum

In enger Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Arzt  und anderen Fachbereichen erstellen wir für Sie ein individuelles Behandlungs- und Pflegekonzept. Wir bieten folgende Leistungen an:

Diagnostik

Nicht jede auffällige Veränderung der Brust bedeutet Krebs. Deshalb ist es wichtig, auffällige Befunde sorgfältig zu untersuchen.

In unserer Brustsprechstunde führen wir ein ausführliches Anamnesegespräch mit Ihnen und gehen auf Ihre Fragen und Ängste ein. Im Anschluss daran prüfen wir mit modernsten Methoden den bisherigen Befund und erstellen eine ausführliche Diagnose.

Operative Therapiemöglichkeiten

  • BET- Brusterhaltende Therapie
  • Tumoradaptierte Reduktionsplastik
  • Ablatio
  • Skinsparing Mastektomie
  • Nippel-Skinsparing-Mastektomie
  • Rekonstruktionen mit Eigengewebe wie z.B. Latissimus-dorsi-Lappen mit und ohne Protheseneinage, Verschiebelappen
  • Mamillenrekonstruktion mit anschliessender Möglichleit der Tättowierung
  • Narben- und Defektauffüllung (Lipofilling)
  • Operationen der Achsel- und Wächterlymphknoten und wenn nötig eine Axilladissektion

Strahlentherapie

Im Anschluss an eine brusterhaltende Operation und in manchen speziellen Fällen auch nach Entfernung der Brustdrüse, folgt eine Bestrahlung der betroffenen Brust/Brustwand. Hierbei ist das Ziel die lokale Kontrolle und Vermeidung des Wiederauftreten des Krebs in der Brust/Thoraxwand. Normalerweise dauert eine Bestrahlung der Brust ca. 6-7 Wochen und kann ambulant durchgeführt werden.


Es besteht eine enge Kooperation mit der Strahlenklinik im Klinikum Heidenheim, so dass bereits der erste Termin zur Planung der Bestrahlung bei Entlassung ausgemacht werden kann.

Kosmetische Angebote

Kosmetikseminar für Krebspatientinnen

Mit neuem Selbstwertgefühl zurück ins Leben, "look good feel better", so lautet das Kosmetikprogramm der gemeinnützigen Gesellschaft DKMS LIFE. In den kostenfreien Kosmetikseminaren werden die Patientinnen ermutigt wieder in den Spiegel zu schauen und auf gekonnte Weise "Farbe in Ihr Leben zu bringen". Es geht um mehr als nur Make-Up. Unbeschwert mit anderen zusammen zu sein, die Krankheit eine Zeit lang zu vergessen und sich einfach nur wohlfühlen ist das was zählt.

Ansprechpartnerin

Jutta Durner
Tel. +49 7321 33 91800

Mamillen-Areolen-Komplex-Rekonstruktion

Eines unserer besonderen Angebote ist die Rekonstruktion der Brustwarze und des Warzenhofs durch eine permanente Tätowierung. Unsere speziell ausgebildete Fachkraft Martina Seiler steht Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Ansprechpartnerin

Dr. med. Kathrin Wulff

Medikamentöse Therapie

Dank einer wöchentlich stattfindenden, interdisziplinären, gynäkologischen Tumorkonferenz können die behandelnden Ärzte prä- und postoperativ individuell optimale, leitliniengetreue Therapieempfehlungen aussprechen.

Antihormonelle Therapie

Bei einem Großteil der Mamma-Karzinome regen die weiblichen Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen das Zellwachstum des Tumors an. Durch eine Gewebeuntersuchung können wir prüfen ob an der Oberfläche des Tumors Rezeptoren (Andockstellen) für diese Hormone vorliegen. Ist dies der Fall können wir diese Rezeptoren durch Medikamente gezielt blockieren und so das Wachstum der Tumorzellen hemmen. Meist müssen unsere Patienten diese Medikamente täglich und über mehrere Jahre einnehmen.

Chemotherapie

Die Chemotherapie soll außerhalb des befallenen Organes alle weiteren Krebszellen zerstören, die sich im Körper unserer Patienten befinden. Chemotherapeutika töten Zellen, die sich sehr schnell teilen. Dazu gehören neben den Krebszellen auch andere Zelltypen, wie beispielsweise die Schleimhautzellen. Durch die Zerstörung der Schleimhautzellen kann es zu vielfältigen Nebenwirkungen kommen.

Diese Nebenwirkungen können wir dank modernster medikamentöser Verfahren behandeln und so gering wie möglich halten. Viele der Nebenwirkungen treten nur während der Therapie auf und verschwinden nach Ende der Behandlung wieder.

Targeted-Therapie

Durch die intensive weltweite Auseinandersetzung mit der Onkologie, entdeckten Forscher innerhalb der letzten Jahre Wirkstoffe, die das Wachstum der Tumorzellen gezielt unterbrechen. Diese Form der Therapie ermöglicht eine sehr gezielte, individuelle Tumortherapie. 

„Mamma-Café“

Unser Mamma-Café ist ein besonderes Angebot des Brustzentrums Heidenheim.

An Brustkrebs erkrankte Frauen und ehemalige Patientinnen treffen sich einmal pro Monat zu einem gemütlichen Austausch. Das Café bietet außerdem einen geschützten Rahmen, in dem jede Besucherin offen über ihre Ängste und Sorgen sprechen kann.

Psychoonkologische Begleitung

Auf Wunsch können sich unsere Patienten während ihrer Therapie durch eine Fachärztin für Psychoonkologie begleiten lassen.

Diese Form der Gesprächstherapie soll das seelische Gleichgewicht unserer Patienten unterstützen und es ihnen ermöglichen, die Krebserkrankung, die Therapie und die veränderte Lebenssituation zu bewältigen.

Selbstverständlich haben auch die Angehörigen unserer Patienten die Möglichkeit, sich psychoonkologisch beraten zu lassen. Mehr Informationen zum Thema und den Ansprechpartnern finden Sie auf den Seiten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Nachsorge

Im Anschluss an Ihre Therapie erhalten Sie von uns einen Nachsorgepass. Dort sind alle Details zu Ihrer Erkrankung genau dokumentiert, sowie die Zeitpunkte und die Art der entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen. So können sich alle weiteren behandelnden Ärzte einen Überblick über Sie als Patienten verschaffen und wir stellen sicher, dass Sie über die Termine der Nachsorgeuntersuchungen informiert sind.

Ein weiteres Angebot, das Sie als unser Patient nutzen dürfen, ist das Entlassmanagement, bestehend aus Sozialberatung und Pflegeberatung.

Sozialberatung

Gesundheitliche Probleme können Ihre soziale und persönliche Situation belasten und Ihr Leben verändern. Möglicherweise entstehen dadurch Fragen und Probleme, die Sie alleine nicht lösen, bzw. bewältigen können.

Wir beraten Sie zu verschiedenen Themen wie Anschlussheilbehandlungen und  sozialrechtlichen Aspekten. Außerdem unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem Pflegeheim oder ähnlichen Einrichtungen.

Pflegeberatung

Das Team der Pflegeberatung unterstützt Sie bei allen Fragen rund um die Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt. Dazu zählen zum Beispiel die Planung häuslicher und stationärer Pflege oder die Vermittlung von Hilfen und Betreuungsdiensten.

Qualitätspolitik

Das Brustzentrum versteht sich als ein patientinnenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und verfolgt vorrangig die folgenden Ziele:

  1. Qualitätsgestützte, leitliniengetragene Versorgung von Frauen mit Brustkrebs durch ein  interdisziplinär arbeitendes Expertenteam auf dem Gebiet der Prävention, Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge.
  2. Senkung der Sterblichkeit und Verbesserung der Überlebensrate von Patientinnen mit Brustkrebs.
  3. Nach Möglichkeit Abstimmung der gesamten Behandlungskette räumlich und zeitlich auf die Bedürfnisse der Patientin.
  4. Förderung von klinisch orientierter Forschung auf dem Gebiet der Brusterkrankungen und Brustgesundheit in Form von Beteiligung an klinischen Studien
  5. Kontinuierliche Weiterbildung und Karriereförderung der ärztlichen und nicht ärztlichen Mitarbeiter.
  6. Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung für Frauen mit Fragen zur Brustgesundheit bzw. zu Brusterkrankungen.
  7. Wirtschaftliche Unternehmensführung und Akzeptanz der Leistung des Brustzentrums durch die entsprechenden Kostenträger.

Alle am Brustzentrum beteiligten Disziplinen bemühen sich kontinuierlich um die Optimierung der Zusammenarbeit. Durch die Zertifizierung und die anschließenden jährlichen Auditbesuche kommt eine für alle Disziplinen gültige externe Qualitätssicherung hinzu. Die von uns angelegten Qualitätsmaßstäbe sollen für die Öffentlichkeit transparent sein.

Kernpunkt aller Bemühungen ist die Patientin, die alle notwendigen Behandlungsprozesse optimal aufgeklärt, betreut und zeiteffektiv durchlaufen soll. Das Brustzentrum ist auch grundsätzlich offen für alle Kooperationen mit Partnern, die an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Versorgung von Frauen mit gut- und bösartigen Erkrankungen der Brust mitarbeiten wollen.

Qualitätskriterien, an denen die Arbeit des Brustzentrums gemessen werden soll, sind:

  • Regelmäßige Überprüfung aller Arbeitsprozesse durch interne und externe Audits.
  • Anwendung eines Dokumentationssystems, das Auskunft gibt über die Rate offener benigner Mammabiopsien, die Sensitivität und Spezifität der Mikrobiopsien sowie die Rate an brusterhaltend durchgeführten Therapien, der Rezidivhäufigkeit und Mortalität des Kollektivs an Patientinnen mit Mammakarzinom
  • Regelmäßige Teilnahmen an nationalen bzw. internationalen Therapiestudien.
  • Kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter des Brustzentrums (Seminare, Fortbildungen, Kongresse, Hospitationen)
  • Regelmäßige Evaluation der Patientinnen- und Mitarbeiterzufriedenheit

Sprechstunden

Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin für folgende Sprechstunden bitte vorab mit unserer gynäkologischen Ambulanz:

Petra Grupp, Sabine Erkus, Birgit Grall-Wiegant, Marina Huber

Tel. +49 7321 33 95500
Fax +49 7321 33 95599

Brustsprechstunde
Dienstags und donnerstags: 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

- alle ärztlichen Befunde (Arztbriefe) und Bilder (Mammographie, Röntgen, Szintigraphie)
- Versichertenkarte
- Überweisungsschein vom Frauenarzt

Downloads

 
 
Zertifikat Brustzentrum

Leitung

Dr. med. Carina Paschold

Chefärztin

Dr. med. Carina Paschold, B.A., B.Sc.

 
 

Ambulanz

Sabine Erkus, Anna Barth, Nicole Friedriszik, Marina Huber

 
 

Tel. +49 7321 33 95500

Fax +49 7321 33 95599

 
 

Sekretariat

Petra Grupp

 
 

Tel. +49 7321 33 95507

Fax  +49 7321 33 95598

 
 
Brustzentrum Heidenheim
 
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Klinikum Heidenheim

Schloßhaustraße 100

89522 Heidenheim

Telefon: +49 (0)7321 33 0

 
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