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Unfall & Wiederherstellungschirurgie

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Künstliche Kniegelenke

Die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes wird meist dann erforderlich, wenn durch starke Abnutzung oder langwierige Entzündungen erhebliche Schmerzen und oft eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit bestehen. In unserer Klinik werden je nach Lokalisation und Ausmaß der Knorpelschädigung und der Bandstabilität prinzipiell drei verschiedene Prothesensysteme eingesetzt. Ist nur die innenseitige Hälfte des Kniegelenkes geschädigt kann unter Beachtung weiterer Voraussetzungen eine sogenannte Schlittenprothese implantiert werden. Sind mehrere Gelenkabschnitte von der Knorpelschädigung betroffen, wird in der Regel eine Oberflächenprothese implantiert. Beide Systeme werden mit einer dünnen Zementschicht verankert. Bei ausgeprägten Achsfehlstellungen oder ausgelockerten Bändern wird die Stabilität durch eine teilgekoppelte Knieendoprothese wiederhergestellt. Die Lebensdauer einer Kniegelenksprothese ist unter anderem von der exakt wiederhergestellten Beinachse und der ausgewogenen Seitenbandstabilität abhängig. Seit 2001 kann der Operateur bei der Implantation einer Knieoberflächenprothese durch ein computergesteuertes Navigationssystem unterstützt werden. Bereits einige Tage nach der Operation darf das Bein in der Regel normal belastet werden. In unserer Klinik werden im Jahr etwa 100 Kniegelenksprothesen implantiert. Hinzu kommen noch etwa 10 Prothesenwechsel, bzw. Revisionsoperationen am Kniegelenk.



Knieoberflächenprothese Links fortgeschrittene Kniegelenksarthrose mit weitgehend aufgehobenem Gelenkspalt.
Rechts postoperative Röntgenbilder.

Navitrack Navigationssystem Navitrack (Aufnahme während der Implantation einer Knieoberflächenprothese)

Nexgen cr Originalprothesenteile Nexgen cr (Fa. Zimmer)