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Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie

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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

 

Die Belegabteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wurde am 01. Dezember 1997 unter der Leitung von  Dr. Stefan Steckeler mit zwei Betten in Betrieb genommen.

1999 konnte Dr. Thomas Fröschl als Partner für die Gemeinschaftspraxis gewonnen werden. Durch die personelle und fachliche Verstärkung wurde es möglich, das im Klinikum angebotene Spektrum an möglichen Operationen zu erweitern.

 

Als humanmedizinische Fachdisziplin stellt die MKG-Chirurgie das Bindeglied zwischen Chirurgie und Zahnheilkunde dar, wobei die dentoalveoläre (zahnärztliche) Chirurgie lediglich einen kleinen Anteil am operativen Gesamtspektrum hat.

Mit der Möglichkeit einer umfassenden stationären Diagnostik und medizinischen Betreuung werden notwendige dentoalveoläre Eingriffe bei Risikopatienten angeboten (Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, geistigen Behinderungen und zunehmend auch hochbetagte Patienten). Die Behandlungen werden in örtlicher Betäubung oder in Allgemeinnarkose unter anästhesiologischer Überwachung durchgeführt.

 

Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit in der Belegabteilung liegt in der operativen Korrektur von Kieferfehlstellungen (Dysgnathieoperationen). Hierbei ist die enge Verzahnung von ambulanter präoperativer Diagnostik und Planung u.a. durch 3D-Bildgebung  mit stationärer postoperativer Überwachung und Nachsorge  von unschätzbarem Wert für die heimatnahe Versorgung unserer Patienten in  Kooperation mit dem behandelndem Kieferorthopäden.

 

Die Versorgung von Unfallverletzten in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie des Hauses (traumatologische Operationen) bildet einen weiteren Schwer-punkt unserer Tätigkeit im Klinikum: Durch operative Versorgung von Frakturen des Kiefers und Gesichtsschädels mittels Osteosynthesen werden dem Patienten die früher üblichen, wochenlangen Schienungen und Verdrahtungen zur Frakturruhigstellung, die mit erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität einhergingen, erspart. Auch umfangreiche Gesichtsverletzungen können mit gutem kosmetischen Ergebnis operativ versorgt werden.

 

Bei zahlenmäßig zunehmenden Tumorerkrankungen der Haut werden immer häufiger auch tumorchirurgische Eingriffe im Gesichtsbereich notwendig, nicht zuletzt im Zusammenhang mit erforderlichen plastischen Operationen.

 

Die Belegabteilung kooperiert in der Vor-und Nachsorge umfangreicher kieferchirurgischer Probleme in enger Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Tübingen und Heidelberg.

 



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